Mit Open Space Mitarbeitende an der Entwicklung einer gemeinsamen Integritäts-Kultur beteiligen

Open Space

Großgruppenverfahren ermöglichen die Beteiligung von Stakeholdern sowie den Dialog untereinander. Bei Kulturveränderungsprozessen (z.B. Compliance, Werteorientierung) sollten diese Verfahren insbesondere am Anfang des Prozesses z.B. bei der Entwicklung von Visionen oder Leitbildern eingesetzt werden. Damit werden Engagement, Identifikation und Verantwortungsbewusstsein für den Prozess frühzeitig auf allen Unternehmensebenen gefördern.

Open space ist ein partizipatorisches Moderationsverfahren über 1-3 Tage für Großgruppen von 20-2000 Teilnehmenden. Es wurde in den 80er Jahren in den USA von Harrison Owen entwickelt und ermöglicht Organisationen, Gruppen und Gemeinschaften selbstorganisiert, hierarchiefrei, interaktiv und eigenverantwortlich Themen oder Handlungsfelder gemeinsam zu bearbeiten. Lediglich das Leitthema oder eine Fokusfrage (etwa: „Wie kann unser Unternehmen integer handeln?“) wird von einer Vorbereitungsgruppe erarbeitet und vorgegeben.

Im Plenum werden zunächst Subthemen gesammelt und die Agenda entwickelt. In kleinen selbstorganisierten Arbeitsgruppen werden die Subthemen bearbeitet. Jede/r kann jederzeit jeder Gruppe beitreten oder diese verlassen.  Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen werden in Protokollen festgehalten und zentral für alle Teilnehmenden zur Verfügung gestellt. Am Ende einer Open space Veranstaltung zum Thema Integrität sollte ein gemeinsames Bewusstsein darüber vorhanden sein, was Integrität bedeutet und welches Verhalten aus Sicht der Organisation integer ist.

Mehr zu Organisationskultur und Compliance-Kommunikation.

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